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Wenn die Maske fällt: So klappt es mit der Liebe
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Wenn die Maske fällt: So klappt es mit der Liebe

  • Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching – zwischen Tröten und Trompeten kommen sich Narren gern mal näher. Es wird geschäkert, gebusselt oder gebützt, was das Zeug hält. Doch wie geht es weiter, wenn aus dem Flirt mehr werden soll? Von Claudia Wittke-Gaida
Kostümiertes Paar

Eigentlich sollte es nur eine lustige Party-Nacht werden. Das Motto: just for fun. Ein Tête-à-Tête nicht ausgeschlossen. Doch dann hat es mitten im kunterbunten Treiben unter dem Einfluss geistiger Getränke zwischen einem Funkenmariechen und einem Musketier gefunkt. Sie wollen sich wiedersehen – so ganz ohne aufwendiges Kostüm. Doch wie gelingt das zweite Treffen?

Unsicherheiten im Vorfeld bekämpfen

Je näher das Date rückt, desto mehr steigt die Furcht, man könne als «graue Maus» nur schwer punkten.

«Da hilft nur eins: Gründlich abschminken, Angst überwinden, Wohlfühlklamotten an und lässig, aber nicht nachlässig, mutig zum Date erscheinen. Ja, Mut gehört zur Liebe dazu. Ohne sie gibt es keine Beziehung»,

erklärt Eric Hegmann. So ganz ohne Schminke und kostümbefreit rät der Paarberater und Singlecoach allerdings, schon im Vorfeld ein amüsantes, originelles Erkennungszeichen zu vereinbaren.

Eric Hegmann ist Paartherapeut. (Foto: Kathrin Stahl/dpa-tmn)
Eric Hegmann ist Paartherapeut. (Foto: Kathrin Stahl/dpa-tmn)

Das könne Nervosität, Schüchternheit oder eine verkrampfte Atmosphäre wunderbar entschärfen.

«Gerade wenn man nervös ist, kommt es gut, die Not zur Tugend zu machen. Man sollte nicht versuchen, die Nervosität zu überspielen, sondern mit ihr spielen und frei heraus sagen, dass man nervös ist»,

erklärt Hegmann. Das gelte auch für die Situation, dass sich Probleme mit dem Wiedererkennen ergeben. «Verrückt, ohne Schminke hätte ich dich fast nicht erkannt», könnte eine Bemerkung sein. Aber auf jeden Fall sei es zu vermeiden, sich als obercool zu geben.

Denn die coole Nummer funktioniere höchstens, wenn man nur Sex will. «Aber nicht, wenn man gern den Eindruck hinterlassen möchte: Mit mir würde Dir das Leben auch in zehn Jahren noch Freude machen», empfiehlt der Hamburger Flirt-Experte.

Sich nicht zu viel versprechen

An Karneval kann ein Bärchen schon mal auf ein anderes Bärchen treffen. Ob aus ihnen ein Paar wird, zeigt sich beim zweiten Treffen. (Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn)
An Karneval kann ein Bärchen schon mal auf ein anderes Bärchen treffen. Ob aus ihnen ein Paar wird, zeigt sich beim zweiten Treffen. (Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn)

Dennoch dämpft Hegmann zu hohe Erwartungen an ein Liebes-Happy-End:

«Nur die wenigsten Karnevals-Bekanntschaften enden gewöhnlich in längeren Beziehungen.»

Grundlage sich zu verabreden, sei ja, dass man sich sympathisch ist. «Das Date ist dafür da, um zu sehen, ob es ein weiteres gibt und nicht die Erwartung auf ein Heiratsversprechen!»

(MAG99/dpa/tmn)

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